FreddyMercuryIMG_052302.Dezember 2018 ++++ Bohemian Rhapsody – was für ein Film! 134 Minuten Queen vom Besten. Mit großer Wucht erzählt der Film die Geschichte der einmaligen Rockband und des Ausnahmemusikers Freddy Mercury. Man muss Fan von Queen und Freddy Mercury sein – dann genießt man jede Minute dieses Films.  Und – es ist sehr wichtig, ihn in einem echten Kino zusehen. In einem Kino, wie dem Delphi in Berlin. Dieser Film braucht die Riesenleinwand. Dieser Film braucht das ganz große Sound-Equipment. Und dann wird der Regler aufgedreht und Queen füllt den ganzen Raum bis unter die Decke. Die Sessel müssen vibrieren, der Puls schlägt im Rhythmus des Musik. Dem Regisseur ist es gelungen Freddy Mercury ein Denkmal zu setzen, aber eines, das nicht künstlich erhöht und das keinen Staub ansetzt. Sehr gelungen erzählt das Drehbuch die außergewöhnliche Geschichte von Queen und die Lebensgeschichte des Freddy Mercury. Dabei driftet der Film nie eine langatmige Biografie ab. Das verhindert er schon, indem er all die großen Hits in voller Länge durch den großartigen Hauptdarsteller Rami Malek spielen lässt: We Will Rock You, We Are The Champions, Bohemian Rhapsody. Bohemian Rhapsody markiert einen Wendepunkt in der Musik von Queen. Waren sie bis dahin große Rockmusiker werden sie damit zu Virtuosen des Rock.
Ein emotionaler, sensibler und sehr musikalischer Film.

Unbedingt empfehlenswert – aber nur in einem großen echten Kino. Nichts für die kleinen Vorführkisten.

Meine Bewertung: Drei Sterne

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Schauspielerische Leistung

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Regie / Drehbuch

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Die erzählte Geschichte

WolfESchneider Wolf E. Schneider

Quelle Fotos: Yorker No.144