HonkaIMG_1174Regisseur Fatih Akin erzählt die Geschichte von Fritz Honka. Und es gelingt ihm ein Horrorfilm – in keinem anderen Genre lässt sich der Film unterbringen. Die wahre Geschichte des im Hamburg der 1970er-Jahre lebenden Verlierers, der sich aus der St.Pauli-Kaschemme “Der Goldene Handschuh” alkoholkranke und heruntergekommene alte Frauen aussucht, sie in seiner verdreckten Mansardenwohnung bestialisch quält und sie dann brutal ermordet. Die Protagonisten in der Kneipe, die täglich selben Kneipensäufer, die Frauen am Ende der Respektskala, sie alle machen aus dem Film ein schwer verdauliches Drama.

Ein unfassbar guter Jonas Dassler in der Hauptrolle des Frauenmörders Honda mit einer außergewöhnlich guten Maske versehen,  ließ mich immer wieder erschaudern. Wäre die Geschichte nicht wahr, hätte ich sie nicht geglaubt.

 

Ein unbedingt sehenswerter Film. Aber Vorsicht: Nichts für schwache Nerven.

 

 

 

 

 

Meine Bewertung: Drei Sterne

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Schauspielerische Leistung

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Regie / Drehbuch

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Die erzählte Geschichte

WolfESchneider Wolf E. Schneider

Quelle Fotos: Yorcker