Es gibt gute Beispiele für schöne Fußballfilme: TRAUTMANN gehört dazu. Die Geschichte ist vielleicht ein wenig zu romantisch erzählt, wird aber wettgemacht, durch seine weitgehende Authentizität. Bert Trautmann, deutscher Kriegsgefangener in England, wird von einem Kleinstadtverein entdeckt und entwickelt sich bei Manchester City zu einem der besten Torhüter der 1950er Jahre. Einfach war es nicht, für die Engländer ist er natürlich ein Nazi, ein Kriegsverbrecher mit Eisernem Kreuz ausgestattet. Aber Sport war schon oft der Weg zur Versöhnung.

David Kross überzeugt als Bernd Trautmann, ebenso, wie die so wunderbar britische Freya Mavor (Schottin mit irischer Mutter) als seine spätere Ehefrau Margaret. Großartig ist wieder Jon Henshaw (ich erinnere mich gerne an seine Rolle im schottischen comedy-drama “Angels´s Share”) als der Provinztrainer und Entdecker Trautmanns.

Sehenswert, nicht nur für Fußballfans.

Meine Bewertung: Zwei Sterne

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Schauspielerische Leistung

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Regie / Drehbuch

 

– Die erzählte Geschichte

WolfESchneider Wolf E. Schneider

Quelle Fotos: Yorcker